Ihre Meinung zur Einschulungsuntersuchung

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der letzten Einschulungsuntersuchungen (wir berichteten auf dem BEAK-Treffen im Januar) wollen sich die Verantwortlichen intensiver mit der Einschulungs­untersuchung (ESU) auseinandersetzen.

Der BEAK hat in diesem Zusammenhang angeboten bei den Eltern der Kinder, die bereits die ESU gemacht haben, eine Abfrage der diesbezüglichen Erfahrungen zu machen. Ziel soll es sein, gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendgesundheitsdienst einen Fragenbogen für Eltern zur Zufriedenheit mit der ESU zu entwickeln und auszugeben. Mit den Ergebnissen hoffen wir, Verfahrensweisen verbessern zu können. Wir kooperieren hierbei auch mit dem Bezirkselternausschuss Schule, um möglichst viele Erfahrungen zu sammeln.

Unser Aufruf:
Bitte sendet uns eure Erfahrungen mit der ESU (auch wenn diese schon etwas länger zurückliegt). Uns interessiert eure positive und negative Kritik (z. B. die Verständlichkeit der Tests, der Wohlfühlfaktor für die Kinder, der Umgang mit den Kindern, die Verständigung zwischen den Ärzten und Kindern und die Toleranz der Ärzte im Umgang mit der Kreativität der Kinder beim Lösen der Aufgaben). Bitte schickt uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier ein erster Erfahrungsbericht, den wir mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen dürfen:

Ich war mit meinem Sohn vor zwei Jahren zur Einschulungsuntersuchung. Wir wurden von einer Ärztin durch die Untersuchung geleitet. Zunächst viel mir die offensichtlich russisch-akzentuierte Aussprache der Ärztin auf. Während ich die Ärztin gut verstehen konnte, tat sich mein Sohn mit dem Sprachverständnis schwer. Mehrfach musste ich ihm die gestellten Aufgaben wiederholen. Das veranlasste die Ärztin zu der Frage, ob sie schwer zu verstehen sei. Im Falle meines Sohnes musste ich das bejahen. Der weitere Testverlauf war unauffällig, bis wir zur Bilderkennung kamen. Meinem Sohn wurden mehrere Bilder vorgelegt und er sollte Objekte benennen. Ein Objekt identifizierte er als Boot. Die Ärztin verneinte das Ergebnis und er sollte es erneut versuchen. Mein Sohn blieb bei seiner Antwort. Auch ich habe in dem Objekt ein Boot erkannt. Die korrekte Antwort wäre Schiff gewesen. Diese Abweichungen wiederholten sich öfter. Als weiteres Beispiel ist mir Kuchen als Antwort in Erinnerung. Die richtige Antwort wäre jedoch Torte gewesen.

01.03.2013