BEZIRKSELTERNAUSSCHUSS KITA MARZAHN-HELLERSDORF

BEAK-Treffen 02/2018

2. BEAK TREFFEN vom 07.06.2018

Bericht: 2. BEAK-Vollversammlung

Thema: Diese Vollversammlung richtetet sich inhaltlich vor allem an die Eltern,

deren Kinder im August 2018 eingeschult bzw. im Sommer 2019 schulpflichtig werden.

Ort: Das BEAK-Treffen fand statt am Donnerstag, 07.06.2018 - 18:30 Uhr

im Rathaussaal, Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin.

Der BEAK Vorstand war vollständig anwesend.

Zu Gast waren:

Norman Heise, vom BEA Schule Marzahn-Hellersdorf

Anne Steinhuber, zuständig für Schülerbetreuung, Schulorganisation, Schulentwicklungsplanung im Schul- und Sportamt Marzahn-Hellersdorf,

Frau Künzel (Jugendamt)

Petra Fiebig, Jugendamt Marzahn-Hellersdorf, Koordinatorin Kindertagesbetreuung,

Frau Orth SenBJF, Außenstelle Schulaufsicht

Eingeladen waren alle gewählten Elternvertreter des Elternausschusses die ihre Kita im BEAK vertreten,

interessierte Eltern, Kita- und Träger-Vertreter_innen sowie Politiker_innen aus unserem Bezirk.

  1. Tagespunkt:

Anregungen zur Vorbereitungen auf die Schulzeit im August

Frau Julia Friedrich stellte nach einer kurzen Vorstellung der Gäste des Abends und der Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte einige Beispiele aus verschiedenen

Lernfeldern vor um den Eltern in der Sommerzeit hilfreiche Tipps und Tricks zur Verfügung zu stellen.

Spielerisch können sich Eltern und Kindern auf die Schule vorbereiten:

Mathematik: Zutaten abmessen, Dinge der Größe nach Ordnen, Formen erkennen

Lesen und Schreiben: Geschichten wiedergeben, Erlebnisse beschreiben, den eigenen Namen schreiben und erkennen

Leben in der Gruppe: Verlieren lernen

Des Weiteren wurde angeregt den Schulweg bereits mehrfach abzulaufen um hier frühestmöglich eine Selbstständigkeit erreichen zu können.

Die Adresse üben, Kinder die denselben Schulweg haben können zusammenlaufen.

Aber wenn der Schulweg zu lang ist sollte man natürlich zu kleine Kinder noch nicht alleine laufen lassen.

Norman Heise wies darauf hin, dass das Bringen der Kinder mit dem Auto direkt zum Eingang der Schule besser vermieden werden sollte, wegen Staugefahr.

  1. Tagespunkt:

Der BEAK hat im Vorfeld die wichtigsten Fragen gesammelt.

Unseren Gästen wurden diese Fragen vorab übermittelt so dass diese bestmöglich für das Publikum am Abend beantwortet werden konnten.

Welche Termine sind zu beachten?

Anmeldung in der Schule im Einzugsgebiet 04. Bis 17. OKT

Welche Schule liegt in meinem Einzugsgebiet? Dies kann man auf der Senatsseite einsehen

Welche Möglichkeiten der Schulwahl gibt es? Es herrscht freie Schulwahl, ein Wechselwunsch muss begründet und beantragt werden.

Dies erfolgt bei der Anmeldung in der Schule im Einzugsgebiet.

Wie ist das Vorgehen beim Wunsch nach Rückstellung?

Der Wunsch nach Rückstellung wird auch bei der Anmeldung in der Schule angegeben.

Neben dem Wunsch der Eltern ist auch die Einschätzung der Kita und des Arztes bei der Schulärztlichen Untersuchung.

Die Entscheidung trifft die Schulrätin. Wenn man sein Kind Rückstellen will sollte man schon vorher mit der Kita reden, so das der Kitaplatz

frei vorgemerkt werden kann.

Welche Schulformen gibt es? Welche pädagogischen Konzepte gibt es an den Grundschulen? Wie unterscheiden sich diese?

Welche Möglichkeiten der ergänzenden Betreuung gibt es?

Es gibt die Möglichkeit der Hortbetreuung von 06 Uhr bis 07.30 Uhr morgens sowie je nach Schulform von 13.30 Uhr bis 18 Uhr oder 16 Uhr bis 18 Uhr.

Viele der Fragen werden in der Broschüre Schulbeginn 2019 – Ein Ratgeber für Eltern und Schulanfänger geklärt.

Wichtiger Hinweis: Die Einzugsgebiete werden sich im Jahr 2019/2020 ändern. Hierzu können sich Eltern auf der Senatsseite informieren.

  1. Tagespunkt:

 

Diskussion, hier gab es für die teilnehmenden Eltern die Möglichkeit an die Gäste Fragen zu stellen:

Neben dem Interesse für die Hortbetreuung und den Vorschulkonzepten in den Kitas wurde hier auch die Sicherheit an den Grundschulen thematisiert.

Des Weiteren wurde die Definition von Kann-Kinder geklärt (Geburtstag von Oktober bis März die eigentlich im Folgejahr eingeschult werden

aber mit einem Antrag auch schon im gleichen Jahr eingeschult werden können.)

2. Beak Vollversammlung 2018 Bericht.png

Frau Steinhuber und Frau Orth referieren und beantworten Fragen.

Großes Interesse zeigten die anwesenden Eltern auch an den 5 freien Schulen des Bezirks. Sollte der Wunsch bestehen, muss dennoch bei der Schule im Einzugsgebiet eine Anmeldung erfolgen.

Man muss den Vertrag mit der freien Schule vorlegen in der staatlichen Schule im Einzugsgebiet, damit das dann bekannt ist und dieses Kind in die freie Schule gehen darf.

Norman Heise ergänzt, man solle vielleicht das Kind mitbringen, wenn man sich für einen Schulplatz bewirbt, dies wäre wichtig, z.B. wegen der Stuhlhöhe.

Es gibt viele Wechselwünsche, nicht jeder will, dass sein Kind in die Schule geht die im Einzugsgebiet liegt, wechseln ist nur möglich, wenn andere Schulen die Kapazität dafür haben.

Als nächstes wird über Rückstellung gesprochen, ob ein Kind rückgestellt wird ist abhängig vom Elternwusch, von dem was die Kita dazu sagt, was der Arzt sagt, das Schulamt trifft dann die Entscheidung,

wesentlich ist das ein Kita Platz zur Verfügung steht, falls dies nicht der Fall ist muss das Kind eingeschult werden, egal was die Kita, der Arzt oder die Eltern sagen.

Meistens steht aber ein Kitaplatz zur Verfügung, Frau Fiebig sagte aber es hat schon mal nicht geklappt mit dem Kita-Platz so das ein Kind dann nicht Rückgestellt werden konnte.

Frau Orth von der Außenstelle Schulaufsicht richtet sich gern nach Eltern, was den Rückstellungswunsch angeht, sagt sie, wenn aber alles dagegen spricht ist die Frage warum soll das Kind zuhause bleiben.

- In ganz schwierigen Situationen geht das an die Schulpsychologie.

- Es gibt auch Anträge auf vorzeitige Einschulung

- Schulen in Wohnnähe sind gut wegen Freunden, und Eltern die sich beim Bringen der Kinder abwechseln

- Es gibt im Bezirk einige Gemeinschaftsschulen, Mozart-Schule, Marcana-Schule, Gretel Bergmann-Schule gehen von der 1-10 Klasse.

- Es gibt in Berlin viele freie Schulen, Europa Schulen, z.B. deutsch-polnisch also zweisprachig, aber oft sind es weite Schulwege.

Frau Steinhuber ergänzt, es gibt noch Förderzentren, da gibt es aber Wartelisten, das sind:

  • Schule am Mummelsoll für sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung,
  • Schule am Pappelhof, sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
  • Schule am Rosenhain, sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen             
  • Und es gibt die Schule am grünen Stadtrand. Die Schule am grünen Stadtrand wird nicht mehr als Sonderschule geführt, bleibt aber als Grundschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen erhalten.

Unklar ist warum es im Bezirk keine Sonderschulen bzw. Förderzentren für Kinder mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf Emotionale und soziale Entwicklung und mit dem sonderpädagogischen

Förderbedarf Sprache gibt.

Im BEAK-Vorstand sorgt dies für Unmut, aber Frau Orth ist hierfür nicht verantwortlich.

Manche Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus Marzahn gehen in Förderzentren in Köpenick oder Lichtenberg zur Schule aber die sind auch voll und können nicht alle nehmen.

Die Marcana-Schule war mal ein Förderzentrum, hat aber eine temporäre Lerngruppe. Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf gehen 2 Jahre auf diese Schule und gehen dann zurück

zur Schule in ihrem Einzugsgebiet.

Eine Mutter fragt nach den Kosten der freien Schulen, aber das Schulamt ist nicht zuständig.

Schulklassen in freien Schulen können durchaus kleiner sein als an staatlichen Schulen.

Nun zu den pädagogischen Konzepten.

Es gibt homogene Klassen, maximal 26 Kinder dürfen in einer Klasse sein.

Dann gibt es Jahrgangsübergreifende Klassen, 1 und 2'te klasse zusammen, manche haben 1te und 3te klasse übergreifend, es gibt auch schulen die haben beide Formen.

Eine Mutter fragt wo man die Ergebnisse der Schulinspektion findet, Antwort, auf der Seite der Senatsverwaltung.

Eine andere Person fragt nach Sportschulen, Antwort, an Sportschulen ist der Lehrplan gleich.

Thema Hort:

Hort wird Ergänzende Förderung und Betreuung genannt.

Erzieher sollen unterrichtsbegleitend mit reingehen in die Klassen und im Nachmittagsbereich spielerisch den Stoff vermitteln.

Herr Heise sagt nullter Elternabend sei wichtig.

Da gibt’s Zustellungsprobleme, für die Einladung zum Elternabend, wenn der Brief nicht kommt, dann nach Brief fragen.

Er will für Elternmitwirkung in der Schule werben, da gibt es mehr zum Mitwirken als im Kita-Bereich.

Es folgt Bericht vom Tag der Kinderbetreuung, Herr Tille vom Jugendamt sprach zu den Erziehern, Kita kleine Weltentdecker kamen unter die besten 10,

bei einem Wettbewerb, es gab musikalisches Rahmenprogramm und Moderation von Fredericke vom BEAK Vorstand.

Unterstützeraufruf für den Tag der Kundenbetreuung nächstes Jahr.

Am 11.oktober ist die nächste BEAK-Vollversammlung.

Ende der BEAK-Vollversammlung, den Bericht schrieben F. Berndt und J. Zimmer

 

 

 

25.09.2018